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Meldungen des Gesundheitsamtes Neumarkt.
Ihr Gesundheitsamt informiert:

Gesund und vitaminreich durch den Winter!
07.11.2017. Die kalte Jahreszeit ist angebrochen. Und mit ihr werden sich wieder vermehrt Erkältungen, Bronchitis, Nasennebenhöhlen- und Lungenentzündungen einstellen.
Doch woran liegt es überhaupt, dass Erkältungskrankheiten und andere Infekte vermehrt im Herbst und Winter auftreten?

An der Kälte sicherlich nicht; dieser populäre Irrtum ist bereits seit Langem hinreichend widerlegt. Letztlich werden diese Erkrankungen durch Viren und Bakterien verursacht – und für ihre zunehmende Verbreitung und ihr scheinbar größeres Wirkvermögen in den Herbst- und Wintermonaten sind vermutlich mehrere Gründe verantwortlich: So verbringen z.B. die Menschen mehr Zeit zusammengedrängt in schlecht gelüfteten Räumen. Auch trocknet die Heizungsluft die Schleimhäute aus und macht sie damit anfälliger für Infektionen der Atemwege.

Und Menschen, die darüber hinaus generell zu wenig frisches, vitaminreiches Obst und Gemüse zu sich nehmen, sind in dieser Jahreszeit zusätzlich gefährdet, denn ihr Immunsystem ist von vornherein geschwächt.

Vorbeugend gegen Erkältungskrankheiten ist bekanntermaßen Vitamin C. Doch nicht nur über Zitrusfrüchte (Orangen, Zitronen) kann der Vitamin C-Bedarf gedeckt werden. In sehr viel höheren Konzentrationen als in Zitrusfrüchten befindet sich Vitamin C im sog. „Wintergemüse“, welches aus ökologischen Gründen natürlich aus der Region gekauft werden sollte. So enthält z.B. Rosenkohl und auch Grünkohl doppelt so viel Vitamin C wie die gleiche Menge Orangen.

Aber auch Paprika enthält nahezu dreimal so viel Vitamin C wie Zitronen und Orangen, wobei die rote Paprika den höchsten Vitamin C-Gehalt aufweist. Allerdings wird der Gehalt durch Hitzeeinwirkung vermindert, so dass es empfehlenswert ist, Paprika als Rohkost zu essen.

Dass der Körper mit Wintergemüse alles bekommt, was er braucht, ist eigentlich nur logisch – schließlich haben unsere Vorfahren die kalten Monate auch ohne Treibhausgewächs und Importgemüse überstanden. Auch die bekannten Fernsehköche greifen in ihrer Rezeptauswahl zunehmend wieder auf Wintergemüse zurück, wie z.B. die Schwarzwurzel, Pastinake, Sellerie, Weiß- und Rotkohl sowie Rote Bete.






Wir lagen vor Madagaskar….“
02.11.2017. Das teils schon in Vergessenheit geratene Lied „Wir lagen vor Madagaskar und hatten die Pest an Bord…“ hat leider die Realität eingeholt. Auch wenn einzelne Pest-Ausbrüche auf Madagaskar keine Seltenheit sind, haben Ausmaß und der hohe Anteil von Lungenerkrankungen in den vergangenen Wochen die WHO beunruhigt. Inzwischen sind über 1.000 Erkrankungen mit zahlreichen Todesfällen aufgetreten.
Der jüngste Ausbruch ist aus zwei Gründen besorgniserregend:
Zum einen sind dieses Mal vor allem Hafenstädte mit hoher Bevölkerungsdichte und auch die Hauptstadt Antananarivo mit 2 Millionen Einwohnern betroffen; zum anderen hatten ungewöhnlich viele Menschen die Lungenpest (72%), nicht die normalerweise auftretende Beulenpest. Die Pestpneumonie ist ähnlich wie die offene Lungentuberkulose hochgradig ansteckend.
Von Seiten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird das Ansteckungsrisiko für Madagaskar selbst als hoch eingestuft, für die benachbarten Inseln (Seychellen, Mauritius, La Réunion) besteht ein erhöhtes Ansteckungsrisiko.
Wegen einer sehr kurzen Inkubationszeit (Zeit der Ansteckung bis zum Zeitpunkt des Ausbruchs der Erkrankung) ist derzeit nicht auszuschließen, dass z.B. Touristen noch während der Rückreise erkranken und beispielsweise im Flugzeug andere Mitreisende infizieren.
Auch wenn das Auswärtige Amt bisher keine offizielle Reisewarnung ausgesprochen hat, wird von Seiten des Gesundheitsamtes Neumarkt auf das erhöhte Risiko für Reisen nach Madagaskar und die benachbarten Inseln hingewiesen.





Beim Hörtest für Kinder ist das Spielen erlaubt
29.08.2017. Angestrengt horcht die vierjährige Jasmin in den Kopfhörer auf ihren Ohren hinein. Sie wartet. Erst wenn sie einen Ton hört, darf sie die bunte Holzfigur, die sie sich ans Ohr hält, in den Holzbus „einsteigen“ lassen. Schummeln gibt es nicht. Denn das merkt die Frau, die dem Mädchen gegenübersitzt, sofort. Am Ende der Untersuchung ist klar: Jasmins Innenohr ist völlig in Ordnung, nur kommt der Schall nicht ungehindert dort an.

Doch Karin Hempe vom Zentrum für Hörgeschädigte in Nürnberg kann Jasmins Mutter beruhigen. Die Schwerhörigkeit ihrer Tochter ist vom Ohrenarzt leicht zu beheben. Die heilpädagogische Förderlehrerin untersucht im Gesundheitsamt sieben Mal jährlich Kinder aus dem Landkreis Neumarkt. Immer dann, wenn Erzieher oder Eltern das Gefühl haben, ein Kind hört nicht richtig, kann sie helfen. Schließlich könnte ein schlechtes Gehör negative Auswirkungen auf die Sprachentwicklung eines Kindes haben.

Der Hörtest im Gesundheitsamt Neumarkt ist auf Kinder zugeschnitten. „Beim Ohrenarzt“ wissen sie oft nicht, worauf sie achten müssen. „Ich übe vorher mit ihnen und nehme mir ein wenig mehr Zeit“, erklärt Hempe. Es mache einen großen Unterschied, ob ihr ein fünfjähriges Vorschulkind, ein zweieinhalbjähriges oder ein vierjähriges Kind mit einer Entwicklungsverzögerung gegenübersitze.

Je nachdem, ob die Kinder noch im Kindergarten oder in der Schule sind, gestaltet sich der Ablauf der Tests unterschiedlich. Bei kleineren Kindern beginnt Hempe mit einer Lautüberprüfung. Sie lässt die Kleinen Gummitiere benennen. Denn ist die Sprachentwicklung normal, hören die Kinder in der Regel auch gut.

Neben einem Hörtest – dazu gehört eine Innenohruntersuchung – müssen Vorschulkinder auch einen Test über sich ergehen lassen, der zeigt, ob sie das Gehörte auch verarbeiten. Sie müssen Zahlenreihen oder Sätze nachsprechen, Silben klatschen, Wortfamilien oder Reime erkennen. Schulkinder werden einem Lautdifferenzierungstest unterzogen. Der Unterschied zwischen „kriechen“ und „Griechen“ ist dabei ebenso wichtig wie zwischen „Kirche“ und „Kirsche“.

In den meisten Fällen stellt Karin Hempe eine Schallleitungsschwerhörigkeit fest. Sie ist mit Medikamenten oder einem kleinen Eingriff behandelbar. Eine Innenohrschwerhörigkeit komme selten vor. Auch bei den Wahrnehmungstests schneiden die Kinder eher normal ab – allerdings sind diese Tests nicht ganz aussagekräftig. Bei ihrem Beratungstag kann Hempe nur einen Teil der notwendigen Tests durchführen.

Eine Anmeldung zum nächsten audiologischen Beratungstag am 13.09.2017 ist möglich beim Gesundheitsamt unter 09181/470-504.





Den Sommer genießen ohne Stiche……….
08.05.2017. Mückenschutzmittel gibt es in einer großen Auswahl in Apotheken und Drogerien.

Während man am heimischen Badesee nicht unbedingt „Repellents“ - so die Fachbezeichnung für Mückenschutzpräparate - anwenden muss, da es sich in aller Regel um zwar juckende, aber ansonsten ungefährliche Stiche handelt, sollte für Reisen in die Tropen unbedingt eine wirksame Prophylaxe eingesetzt werden, um so z. B. Infektionen mit Malaria, Gelbfieber und vielen anderen tropischen Erkrankungen zu vermeiden.

Grundsätzlich muss bedacht werden, dass eine höhere Konzentration bei Mückenschutzmitteln nicht unbedingt zu einer stärkeren Wirksamkeit, sondern nur zu einer längeren Wirkdauer führt.
Das Präparat muss also seltener angewendet werden, wobei Augen, Lippen und Nasenlöcher immer ausgespart bleiben sollten. Bei kleinen Kindern ist es empfehlenswert, auch Hände und Unterarme auszusparen, um eine unbeabsichtigte Aufnahme über den Mund zu vermeiden. Je nach Herstellerangaben ist das Mittel nach Ablauf der Wirkdauer erneut anzuwenden, ebenso nach dem Schwimmen sowie bei starkem Schwitzen.

Die gängigen Mückenschutzmittel sind chemisch-synthetisch hergestellt. Es wird angenommen, dass die Insekten durch den Geruch des Mittels vertrieben werden.
Möchte man auf natürliche Repellents, auf pflanzlicher Basis hergestellt, ausweichen, so bieten sich ätherische Öle, z. B. Eukalyptusöl, Nelkenöl, Zitronengras an.
Zu beachten ist, dass sämtliche Repellents, sowohl die chemisch als auch die pflanzlich hergestellten, Allergien auslösen können und bei Augenkontakt starke Reizungen hervorrufen. Bei Kindern unter drei Jahren, Schwangeren sowie stillenden Müttern wird die Anwendung chemischer Repellents nicht empfohlen. Stattdessen sollte helle Kleidung getragen werden, welche möglichst die gesamte Haut bedeckt. Möglichen Mücken-Brutplätzen, wie z. B. Wasserpfützen, Vogeltränken oder sonstiges stehendes Wasser, sollte man sich natürlich fernhalten.
Sollte es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zu einem Mückenstich kommen, wird die Anwendung von Eispack‘s oder Kältespray empfohlen, um eine Schwellung zu verhindern. Gegen den Juckreiz und allergische Reaktionen gibt es im Handel rezeptfreie Salben und Cremes, sog. Antihistaminika.




Vor 135 Jahren entdeckte Robert Koch den Tuberkuloseerreger
24.03.2017. Am 24.03.1882 teilte Robert Koch der Öffentlichkeit mit, den Erreger der Tuberkulose gefunden zu haben. Hierfür erhielt er später den Nobelpreis.
Aus diesem Grund wird an diesem Tag der Welt Tuberkulose Tag begangen.
Die Tuberkulose bleibt die Infektionskrankheit, die gemäß WHO (World Health Organisation) weltweit am meisten Todesfälle verursacht und zu den zehn häufigsten Todesursachen zählt. Das Vorkommen der Erkrankung ist weltweit sehr ungleich verteilt. 2016 traten 60% der Erkrankungen in nur 6 Staaten auf ( Indien, Indonesien, China, Nigeria, Pakistan und Südafrika).
Im Jahr 2016 wurden in Deutschland 5915 Neuerkrankungen an Tuberkulose gemeldet.
Im Landkreis Neumarkt erkrankten im vergangenen Jahr 3 Personen neu an Tuberkulose.
Tuberkulose ist eine Erkrankung durch Bakterien, die insbesondere die Lunge befällt. Früher war die Erkrankung aufgrund fehlender Medikamente nur schlecht behandelbar. Sie führte oft zu chronischer Krankheit und Siechtum.
Deutschland ist in der glücklichen Lage, über ein gutes Gesundheitssystem und modernste diagnostische und therapeutische Methoden zu verfügen. Somit ist die Erkrankung heutzutage bei uns gut diagnostizierbar und auch mit entsprechenden Medikamenten sehr gut behandelbar.
Trotzdem wird die Tuberkulose häufig mit Ablehnung, Angst und Vorurteilen verbunden. Da die Erkrankung durch Anhusten und Sprechen (nur über engen Kontakt) übertragen werden kann, müssen enge Kontaktpersonen durch das Gesundheitsamt erfasst und solange überwacht werden, bis eine Erkrankung bei ihnen ausgeschlossen ist.
Tuberkulose gehört zu den wenigen Erkrankungen bei der von staatlicher Seite auf eine entsprechende Kontrolle gedrängt wird. Im Rahmen dieser Kontrolle wurden im Jahr 2016 im Gesundheitsamt Neumarkt 291 Kontaktpersonen untersucht.
Bei diesen wurde erfreulicherweise keine weitere aktive Tuberkuloseerkrankung festgestellt.
Und um mit den Worten von Robert Koch im Bezug auf die Bekämpfung der Erkrankung zu schließen: „ Eine weitere Maßregel, deren Wirksamkeit man bereits allseitig erkannt hat , ist die Belehrung der breiten Bevölkerungsschichten über die Ansteckungsgefahr seitens der Tuberkulose und die beste Art derselben vorzubeugen (…)Wenn schon alleine die bessere Erkenntnis vom Wesen der Tuberkulose genügt hat, um eine größere Zahl von Ansteckungen zu verhüten, so muß dies für uns ein bedeutsamer Hinweis sein, von dieser Maßregel ausgiebigen Gebrauch zu machen.“




Keuchhusten im Vormarsch
02.02.2017. Das Gesundheitsamt gibt bekannt, dass sich die Anzahl der gemeldeten Keuchhusten-Erkrankungen 2016 im Vergleich zum Vorjahr verdreifacht haben. Somit ist eine starke Zunahme insgesamt zu verzeichnen.

Während über 92% der Kinder ausreichend gegen Keuchhusten geimpft sind, hat die Anzahl der Neuerkrankungen unter Erwachsenen stark zugenommen. Als Grund für diese Altersverschiebung wird vermutet, dass immer mehr Erwachsene die Auffrischimpfungen gegen Keuchhusten vergessen oder nicht mehr für nötig erachten. Eine vollständige Grundimmunisierung im Kindesalter bietet jedoch keinen lebenslangen Schutz, sondern ist nur auf etwa 10 bis 20 Jahre begrenzt. Ohne Auffrischimpfung können also Erwachsene, die als Kinder geimpft wurden, an Keuchhusten erkranken.

Die STIKO (Ständige Impfkommission, in Deutschland zuständig für Impfempfehlungen) empfiehlt daher, sich bei jeder notwendigen Tetanus-/Diphtherie-Auffrischung gleichzeitig gegen Keuchhusten impfen zu lassen. Dies ist möglich durch eine Kombi-Impfung; die Kosten werden von der Krankenkasse übernommen. Besonders gefährlich ist Keuchhusten bei Erwachsenen, wenn ein enger Kontakt und somit Ansteckungsgefahr zu Säuglingen besteht. Für diese kann Keuchhusten lebensbedrohlich sein.
Frauen wird empfohlen, sich möglichst bis zu 3 Monate vor einer Schwangerschaft gegen Keuchhusten impfen zu lassen. Ist dies zeitlich nicht mehr möglich, sollte eine Keuch-husten-Impfung auf alle Fälle nach der Entbindung nachgeholt werden, um den Säugling zu schützen.

Eine Keuchhustenerkrankung während der Schwangerschaft gefährdet das Kind allerdings nicht. Durch heftige Hustenanfälle können jedoch verfrüht Wehen ausgelöst werden, so dass es zu einer Frühgeburt kommt.

Die klassischen Symptome bei Keuchhusten im Kindesalter (Fieber, anfallsartig auftretender heftiger Husten, gefolgt von einem schnappenden Luftholen sowie Erbrechen) sind bei Erwachsenen in der Regel nicht feststellbar. Hier zeigt sich der Husten eher kontinuierlich, ein Erstickungsrisiko besteht meist nicht. Allerdings führt Keuchhusten bei Erwachsenen häufiger zu Komplikationen wie z.B. Mittelohr-, Lungen- und Hirnhautentzündungen. Wird Keuchhusten frühzeitig erkannt, kann eine Behandlung mit Antibiotika erfolgen. Diese sorgen dafür, dass sich die Erreger nicht weiter im Körper ausbreiten können.







Der Impfpass wird nicht mehr gefunden –
  trotzdem sind Impfungen möglich


Bei Erwachsenen spielt das Thema „Impfungen“ meist keine große Rolle. Erst dann, wenn ein Urlaub ansteht, denken Viele wieder daran, den Impfschutz zu überprüfen und notwendige Impfungen durchführen zu lassen.

Für den Laien ist es oft nicht ganz einfach, die „Geheimnisse“ des Impfpasses zu durchschauen. Eine Vielzahl von Impfungen ist in diesem Dokument in verschiedenen Rubriken aufgeführt. Neben dem Datum der Impfung befindet sich ein Aufkleber mit der Chargen-Nummer und der genauen Bezeichnung des Impfstoffs. Bei den meisten Impfungen gibt es feste Abstände zur Auffrischung. Am besten, man wendet sich zunächst an den Hausarzt, damit von kompetenter Seite die Notwendigkeit der Impfung abgeklärt wird.

Gelegentlich kommt es dazu, dass man den Impfpass nicht mehr findet. Somit ist der Impfstatus unklar. In der Regel werden dann die wichtigsten Impfungen aufgefrischt, da man davon ausgeht, dass bereits eine Grundimmunisierung vorhanden ist.

Falls tatsächlich die eine oder andere Impfung zuviel verabreicht wird, hat dies keine gesundheitlichen Nebenwirkungen.

Falls Sie zusätzliche Fragen zum Thema „Impfungen“ haben, können Sie sich neben einer Beratung durch den Hausarzt auch gerne an das Gesundheitsamt wenden.













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